Wir sind ständig beeindruckt von der Kreativität unserer Community, und heute haben wir ein ganz besonderes Projekt zu teilen. Das talentierte Team von Leap (Schöpfer des Leap Cade) hat kürzlich mit dem Bau eines maßgeschneiderten, 3D-gedruckten PlayStation 1- und PlayStation 2-Arcade-Schranks begonnen. Statt ihres üblichen Setups entschieden sie sich, dieses ambitionierte Projekt mit dem ZimaBoard 2 zu betreiben.
Als das Team hinter Zimaspace freuen wir uns, ihre Reise zu dokumentieren und zu teilen. Dieser Beitrag zeigt ihre vollständige Projektvorstellung, die technische Einrichtung und genau, warum sie unsere Hardware gewählt haben, um ihre Retro-Gaming-Vision zum Leben zu erwecken. Ein riesiges Dankeschön an Leap, dass sie zeigen, was möglich ist, wenn kreative DIY-Enthusiasten auf leistungsstarke Technik treffen! Hier ist eine Aufschlüsselung ihres unglaublichen Builds.
Die Vision: Über das Standard-Arcade-Setup hinausgehen
Jahrelang basierte der Standardansatz für DIY-Arcade-Maschinen auf traditionellen 32-Bit-Boards. Während ein Standard- Raspberry Pi 3 oder 4 gut für ältere Retro-Spiele funktioniert, verlangte Leaps neues Projekt viel mehr. Sie bauen komplette PS1- und PS2-Arcade-Maschinen mit vollständigen europäischen Spielesets.
Um diese riesige Bibliothek und die Emulationsanforderungen zu bewältigen, benötigten sie rohe Rechenleistung und überlegene Speicheroptionen.
Während das ZimaBoard 2 als leistungsstarker Single-Board-Heimserver bekannt ist – perfekt für Medien-Streaming, Firewalls, Homelabs und KI-Container – erkannte Leap sein Potenzial als ultimative Emulations-Engine. Viele nennen es einen Mini-Server, der wie ein Spielzeug aussieht, aber wie ein Biest läuft, und dieses Projekt zeigt genau, warum.
🚀 Warum das ZimaBoard 2 die Konkurrenz übertrifft
Beim Bau eines dedizierten Emulationsgehäuse, Hardware-Einschränkungen können schnell zum Flaschenhals werden. Deshalb fand Leap die 250-Dollar-Investition in das ZimaBoard 2 im Vergleich zu einem Standard Raspberry Pi 5 Einrichtung:
- Makellose Verarbeitungsqualität & Kühlung: Üblicherweise benötigen traditionelle Boards eine Vielzahl von Zusatzgeräten (zusätzliche Lüfter, Kühlkörper und maßgeschneiderte Gehäuse), um stabil zu bleiben. Das ZimaBoard 2 ist von Anfang an unglaublich hochwertig gefertigt und verfügt über alle Kühlfunktionen und Anschlüsse integriert.
- Überlegenen Speicherflexibilität: Die Emulation ganzer PS1- und PS2-Bibliotheken erfordert enormen Speicherplatz. Das ZimaBoard 2 ermöglicht es Nutzern, ein M.2 NVMe-Laufwerk (bis zu 2 TB) direkt anzuschließen und zu verwenden. Außerdem dank seiner Native SATA- & PCIe-Unterstützung (keine Aufsätze, kein Aufwand), Leap druckte problemlos 3D-Adapter, um Standard-2,5"- und 3,5"-Laufwerke einzusetzen.
- Rohe Rechenleistung: Bei Nebeneinander-Tests mit einem Pi 5 lieferte das ZimaBoard 2 deutlich flüssigeres Gameplay und lief Leaps maßgeschneiderter PS2-Emulator absolut makellos.
Schneller Hardware-Vergleich für Arcade-Bauten
| Merkmal | Traditionelle SBC (z. B. Pi 5) | ZimaBoard 2 |
|---|---|---|
| Kühlung & Zusatzgeräte | Benötigt Nachrüstlüfter/-kühler | Eingebaute passive Kühlung, einsatzbereit |
| Speichererweiterung | Begrenzt (erfordert oft USB-Adapter) | Native SATA-, PCIe- und M.2 NVMe-Unterstützung |
| Leistung | Gut für 32-Bit / frühes 3D | Bewältigt schwere PS2-Emulation makellos |
Die Einrichtung: Von ZimaOS zu RetroPie
Leaps Ansatz zum Bau von Arcade-Automaten ist sehr systematisch: Immer die komplette Einrichtung außerhalb des Arcade-Automaten abschließen, bevor man sie installiert.
Hier ist der schrittweise Software-Workflow, den sie verwendet haben, um diesen Einplatinen-Heimserver in eine Retro-Gaming-Macht zu verwandeln:
- Erster Start mit ZimaOS: Sie begannen mit dem Start in ZimaOS (unserem nativen, benutzerfreundlichen Betriebssystem, das für einfache Serververwaltung entwickelt wurde).
- Fernkonfiguration via SSH: Vom ZimaOS-Desktop aus aktivierten sie SSH (Secure Shell, ein Netzwerkprotokoll, das Nutzern einen sicheren Zugriff auf einen Computer über ein unsicheres Netzwerk ermöglicht). So konnten sie den Rest des Setups bequem von ihrem Haupt-PC aus verwalten.
- Bereitstellung der Virtuellen Maschine: Mit den robusten Virtualisierungsfunktionen des Boards bauten sie eine Ubuntu-VM (Virtuelle Maschine, ein softwarebasierter Computer, der innerhalb eines anderen physischen Computers läuft).
- Maßgeschneiderte RetroPie-Installation: Schließlich installierten sie ihre stark modifizierte Version von RetroPie, die speziell für ihre Plug-and-Play USB-Arcade-Kits optimiert wurde.
Das Urteil zum Setup? Unglaublich einfach und sehr benutzerfreundlich.

Das abschließende Urteil: Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen
Nachdem die Software getestet und stabil war, öffnete Leap die Rückseite ihrer bewährten Leap Cade Zwei-Spieler-Maschine, trennte das alte Board ab und montierte das ZimaBoard 2. Mit einer maßgeschneiderten 3D-gedruckte Halterung (die sie kostenlos auf Maker World veröffentlichen wollen) und etwas Gorilla Tape zur temporären Befestigung passte das Board perfekt in das Gehäuse.
Die Ergebnisse sprechen für sich. Beim Testen einer großen Vielfalt an Spielen erlebte das Team keinerlei Störungen oder Leistungseinbußen.
Wenn Sie ein kreativer DIYer oder Technikliebhaber sind, der eine benutzerfreundliche Plattform mit ernsthafter Leistung sucht, empfiehlt Leap dringend den Wechsel. Tatsächlich waren sie so beeindruckt, dass sie bereits ein zweites ZimaBoard 2 für ihre kommende dedizierte PS2-Maschine gekauft haben!
Möchten Sie selbst bauen? Behalten Sie die Social-Media-Kanäle von Leap im Auge für die bald verfügbaren kostenlosen 3D-Druckdateien und vollständigen Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Und wenn Sie bereit sind, Ihr eigenes Homelab oder DIY-Projekt aufzurüsten, entdecken Sie noch heute, was das ZimaBoard 2 für Sie tun kann.
Zima Kampagnen-Zentrale
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