Vielen Dank an schvabek, dass er ZimaBoard 2 über einen gewöhnlichen Home-Server-Test hinaus erprobt hat. In seinem Video testet er das Board zunächst in seiner vorgesehenen Rolle mit ZimaOS, Netzwerk-Dateizugriff, SATA-Speicher und Laufwerksverwaltung. Anschließend installiert er Windows 10, startet mehrere Generationen von PC-Spielen, schließt zwei ältere Desktop-Grafikkarten an und baut alles in ein offenes Gehäuse ein.
Das Experiment stellt eine unterhaltsame, aber nützliche Frage: Was passiert, wenn man einen kompakten x86-Server mit nativen SATA- und PCIe-Erweiterungsmöglichkeiten wie einen kleinen Desktop-PC behandelt?
Die Antwort ist komplexer als ein einfaches „ZimaBoard 2 kann spielen“. Ältere Spiele laufen auf der integrierten Grafik des Intel N150 überraschend gut, während externe GPUs Einschränkungen bei Stromversorgung, Bandbreite, Treibern, Kühlung und Kompatibilität mit sich bringen. Das Spielen dient als Belastungstest, doch das Video zeigt letztlich die Flexibilität einer erweiterbaren x86-Serverplattform.
Vor dem Lesen ansehen: schvabeks Originalvideo zeigt nacheinander den ZimaOS-Speichertest, die Windows-Installation, die Treiberkonfiguration, einzelne Spieletests, die Fehlerbehebung bei der externen GPU und den abschließenden Aufbau im offenen Rahmen.
Hinweis zur Quelle: Dieser Artikel ordnet die Beobachtungen und Ergebnisse aus Tiny Server That Can Also Game neu. Er ist weder ein kontrollierter Hardware-Benchmark noch eine allgemeingültige Einrichtungsanleitung. Spieleleistung und Hardwarekompatibilität können je nach Treibern, Betriebssystemversionen, Kühlung, Arbeitsspeicherkapazität, Grafikeinstellungen, PCIe-Geräten, Speicher und externer Stromversorgung variieren.
Warum sich ZimaBoard 2 von einem geschlossenen Mini-PC unterscheidet
schvabek beginnt mit einem Vergleich moderner Einplatinencomputer mit der frühen Raspberry-Pi-Ära. Kompakte Computer sind deutlich leistungsfähiger geworden, doch viele Mini-PCs bieten nach wie vor nur begrenzte Möglichkeiten, Desktop-Erweiterungskarten oder mehrere Speichergeräte in voller Größe hinzuzufügen.
ZimaBoard 2 verfolgt einen offeneren und modulareren Ansatz. Es kombiniert einen Intel-N150-x86-Prozessor mit serverorientierten Netzwerk- und Speicheranschlüssen und bietet zugleich einen direkten Display-Ausgang und standardmäßige PC-Erweiterungsmöglichkeiten.
- Intel-N150-Prozessor: Ein x86-Prozessor mit vier Kernen und integrierter Intel-Grafik.
- DDR5-Arbeitsspeicher: Das von schvabek getestete Gerät verfügt über 8 GB, eine andere Konfiguration bietet 16 GB.
- eMMC-Systemspeicher: Verfügbare Konfigurationen umfassen 32 GB oder 64 GB für das Betriebssystem und leichtgewichtige Anwendungen.
- 2 SATA-3.0-Anschlüsse: Unterstützen den direkten Anschluss von SSDs und Festplatten, ohne vollständig auf USB-Speicher angewiesen zu sein.
- Zwei 2,5-GbE-Ports: Bieten Netzwerkverbindungen für NAS-, Routing-, Homelab- und Server-Workloads.
- Mini DisplayPort: Unterstützt die direkte Bildschirmausgabe, auch mit dem im Video verwendeten Adapter.
- PCIe 3.0 ×4-Erweiterung: Unterstützt Speichercontroller, Netzwerkadapter, Beschleuniger und experimentelle Grafikkartenkonfigurationen.
Die PCIe-Schnittstelle weckt sofort schvabeks Interesse. Obwohl sein erster Gedanke darin besteht, eine große Grafikkarte anzuschließen, ist der üblichere Einsatz im Serverbereich der Einbau eines Speichercontrollers, damit das Board mehr Laufwerke verwalten kann.
Ein SATA-Controller mit mehreren Anschlüssen zeigt, wie die PCIe-Schnittstelle einen kompakten Server über seine beiden integrierten SATA-Anschlüsse hinaus erweitern kann.
Die Erweiterbarkeit ist wichtig, denn so kann ein Board verschiedene Aufgaben übernehmen. Es könnte zunächst als persönlicher Server mit zwei Laufwerken dienen und später um mehr Speicher, zusätzliche Netzwerkanbindung, einen NVMe-Adapter oder ein weiteres PCIe-Gerät erweitert werden.
ZimaBoard 2 in seiner vorgesehenen Serverrolle testen
Bevor er Windows und Spiele ausprobiert, startet schvabek das Board mit ZimaOS. Da das Gerät beim Anschließen der Stromversorgung automatisch startet, kommt bei seinem Aufbau kein herkömmlicher Desktop-Einschaltknopf zum Einsatz.
Das direkt angeschlossene Display zeigt die lokalen Zugriffsinformationen an. Von einem anderen Computer im selben Netzwerk öffnet er die ZimaOS-Oberfläche in einem Browser und gelangt zu einer Desktop-ähnlichen Umgebung, in der er Dateien, Anwendungen, Speicher und Systemressourcen verwalten kann.
Er erstellt einen einfachen Test, indem er ein Abbild eines Power Mac G3 hochlädt und bestätigt, dass die Datei im Speicher des Servers erscheint. Anschließend öffnet er die Oberfläche in einem Smartphone-Browser und stellt fest, dass sich das Layout an den kleineren Bildschirm anpasst.
Dieser browserbasierte Arbeitsablauf ist ein zentraler Bestandteil der ZimaOS-Erfahrung. Ein Heimserver kann in einem Hauswirtschaftsraum, einer Büroecke oder einem Geräteschrank stehen, während sein Besitzer ihn von einem anderen Computer aus verwaltet. Wer das Betriebssystem kennenlernen möchte, bevor er einen größeren Aufbau plant, kann der offiziellen ZimaOS-Dokumentation folgen.
Eine 4-TB-SATA-Festplatte hinzufügen und den Zustand des Speichers prüfen
Der integrierte eMMC-Speicher eignet sich für das Betriebssystem, ist aber nicht dafür gedacht, eine umfangreiche persönliche Medien- oder Backup-Sammlung zu speichern. schvabek schließt daher im laufenden Betrieb von ZimaOS eine nicht benötigte 4-TB-SATA-Festplatte an.
Das Laufwerk läuft an und erscheint in der Speicheroberfläche zusammen mit Angaben zu Kapazität, Zustand und Verwaltung. ZimaOS bietet außerdem Optionen, mehrere Laufwerke in unterstützten Speicherkonfigurationen zu organisieren.
Dieser Test zeigt einen praktischen Vorteil gegenüber vielen versiegelten Mini-PCs: Das Board kann direkt mit Standard-SATA-Speichern verbunden werden, ohne jedes Laufwerk in ein USB-Gehäuse stecken zu müssen.
Allerdings sollten Laufwerkserkennung und RAID-Unterstützung nicht mit einer vollständigen Backup-Strategie verwechselt werden. RAID kann dazu beitragen, die Verfügbarkeit bei einem Laufwerksausfall aufrechtzuerhalten, schützt aber nicht vor versehentlichem Löschen, Schadsoftware, Dateibeschädigung, Diebstahl oder Schäden am gesamten Server. Wichtige Dateien sollten weiterhin nach einem separaten Backup-Plan gesichert werden, idealerweise auch mit einer Offline- oder externen Kopie.
Windows 10 installieren, ohne ZimaOS zu entfernen
Nach dem Servertest wendet sich schvabek Desktop-Software und Gaming zu. Anstatt die vorinstallierte ZimaOS-Umgebung zu überschreiben, schließt er eine ungenutzte SATA-SSD mit 120 GB an und installiert Windows 10 darauf.
So bleibt die experimentelle Windows-Umgebung vom internen Systemspeicher getrennt. Außerdem wird der SATA-3.0-Anschluss des Boards genutzt, der für Windows, Treiber und Spiele mehr Speicherplatz bietet als eine kleine eMMC-Partition.
Die Installation selbst verläuft normal, nachdem er den Bootmanager aufruft und das Installationsprogramm auswählt. Die meisten Treiber werden über Windows Update installiert, doch zunächst benötigt er manuell installierte Intel-Treiber für die Ethernet-Adapter, bevor das Gerät eine Netzwerkverbindung herstellen kann.
Nach dem ersten Aktualisierungszyklus sind zwei Geräte noch nicht erkannt. Zu den fehlenden Paketen gehören der Audiotreiber für die Bildschirmausgabe über Mini DisplayPort und eine weitere Systemkomponente. In einer Community-Diskussion findet schvabek passende Intel-NUC-Treiberpakete und schließt die Konfiguration ab.
Windows 10 wird auf einer separaten SATA-SSD installiert. So bleibt die vorinstallierte ZimaOS-Installation erhalten, während der Server zu einer herkömmlichen Desktop-Umgebung wird.
Ein verwandter Windows-11-Desktop-Test der ZimaBoard 2 zeigt dieselbe x86-Flexibilität mit einem neueren Betriebssystem und typischen Desktop-Anwendungen.
Bei anspruchsvolleren Aufgaben wird Wärme wichtiger
Das Aluminiumgehäuse der ZimaBoard 2 dient als großer passiver Kühlkörper. Das lüfterlose Design eignet sich für den leisen Dauerbetrieb als Server, bedeutet aber auch, dass die Außenseite die Wärme vom Prozessor ableitet.
Während des Windows-Experiments beobachtet schvabek Temperaturen um 50 °C und merkt an, dass das Aluminium so heiß wird, dass beim Anschließen oder Trennen von Hardware Vorsicht geboten ist. Ein warmes Außengehäuse deutet nicht automatisch auf eine Fehlfunktion hin - die Oberfläche ist Teil des Kühlsystems. Bei längerem Gaming und PCIe-Workloads können jedoch andere thermische Bedingungen entstehen als beim leichten Bereitstellen von Dateien.
Später installiert er einen optionalen Lüfter in der offenen Konstruktion. Wer lange Gaming-Sessions, anspruchsvolle Anwendungen oder eine Wärme erzeugende Erweiterungskarte in der Nähe plant, sollte die Temperaturen überwachen und für eine gute Luftzirkulation rund um den Kühlkörper sorgen.
Leistung älterer PC-Spiele mit integrierter Intel-Grafik
Bevor er eine externe Grafikkarte anschließt, testet schvabek, was die integrierte Grafik des Intel N150 leisten kann. Seine Auswahl konzentriert sich auf ältere PC-Spiele, die besser zu einem Serverprozessor mit niedrigem Stromverbrauch passen.
| Spiel | Im Video gezeigtes Ergebnis | Wichtiger Kontext |
|---|---|---|
| Unreal Tournament 2004 | Läuft im aufgezeichneten Test auch bei hohen Einstellungen mit über 100 FPS. | Ein älterer, leichtgewichtiger Titel, der sich gut für moderne integrierte Grafik eignet. |
| BioShock | Läuft in den gezeigten Szenen mit hohen Grafikeinstellungen über 60 FPS. | Die Leistung kann weiterhin je nach Auflösung, Schauplatz, Effekten und Treiberversion variieren. |
| Call of Duty 2 | Läuft flüssig im Vergleich zu den PCs, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Spiels verfügbar waren. | Das Video zeigt keine wiederholbare Benchmark-Sequenz. |
| Grand Theft Auto: San Andreas | Läuft, fällt in manchen Bereichen aber unter 30 FPS. | Das uneinheitliche Ergebnis könnte sowohl an der Spielkompatibilität als auch an der reinen GPU-Leistung liegen. |
Die integrierte Intel-Grafik bewältigt mehrere ältere PC-Spiele gut, doch diese Ergebnisse lassen sich nicht auf moderne, grafisch anspruchsvolle Spiele übertragen.
Die Ergebnisse zeigen klar die Grenzen auf. Das ZimaBoard 2 kann klassische PC-Spiele, leichtgewichtige Titel, Emulatoren und andere weniger anspruchsvolle Grafikaufgaben ausführen. Es sollte nicht als Ersatz für einen aktuellen Gaming-Desktop-PC mit moderner dedizierter GPU betrachtet werden.
Eine weitere Perspektive bietet Marts Gaming-Experiment mit dem ZimaBoard 2: Dabei testet er GTA V, Minecraft unter CachyOS, Windows, ZimaOS und Proxmox auf derselben Intel-N150-Plattform.
Eine Desktop-GPU über PCIe anschließen
Der offene PCIe-Steckplatz ermöglicht das nächste Experiment, macht aus dem ZimaBoard 2 aber keinen sofort einsatzbereiten Gaming-Desktop-PC.
Die Verbindung bietet PCIe-3.0-×4-Bandbreite statt der physischen und elektrischen ×16-Konfiguration, die bei Desktop-Grafikkarten häufig verwendet wird. Außerdem kann der Steckplatz viele Grafikkarten in voller Größe nicht ausreichend mit Strom versorgen. Deshalb wählt schvabek Karten mit externen Sechs-Pin-Stromanschlüssen und verwendet das Netzteil in einem älteren Desktop-PC.
Sein Vorgehen verdeutlicht mehrere praktische Einschränkungen:
- Die Grafikkarte benötigt eine geeignete externe Stromversorgung.
- Netzteil, GPU, Riser und ZimaBoard müssen sorgfältig angeschlossen werden.
- Für die Karte sind möglicherweise ältere Treiber erforderlich, die mit der ausgewählten Windows-Version kompatibel sind.
- Das BIOS leitet die Bildausgabe nach der Erkennung möglicherweise auf die externe GPU um.
- Die PCIe-×4-Bandbreite kann verhindern, dass eine Karte mit der für Desktop-PCs üblichen Bandbreite arbeitet.
- Eine lange, schwere Grafikkarte muss abgestützt werden, statt am Riser zu hängen.
Der Betrieb einer externen GPU sollte nur mit geeigneter Hardware und einem klaren Verständnis der ATX-Stromversorgung versucht werden. Freiliegende Platinen, improvisierte Stromanschlüsse und nicht unterstützte Grafikkarten bergen elektrische, thermische und mechanische Risiken.
Ein altes Desktop-Netzteil liefert die für die Grafikkarte erforderliche Zusatzstromversorgung, da die PCIe-Verbindung des Boards nicht jede GPU allein mit Strom versorgen kann.
Warum die erste externe GPU die Leistung verschlechtert
Als erste Karte wird eine NVIDIA Quadro FX 3500 aus dem Jahr 2006 mit 256 MB Videospeicher erkannt. Nach der Installation des benötigten Treibers leitet schvabek die Bildausgabe erfolgreich über die Quadro.
Kompatibilität bedeutet nicht automatisch bessere Leistung. Windows wirkt langsamer, und die Bildraten in Spielen sinken im Vergleich zur integrierten Intel-Grafik. Das Ergebnis ist nachvollziehbar: Die Quadro ist deutlich älter als die N150-Plattform, verfügt über sehr wenig VRAM und wird über eine eingeschränkte PCIe-Verbindung betrieben.
Dieser Test vermittelt Heimlabor-Bastlern eine wichtige Erkenntnis: Eine zusätzliche Komponente garantiert kein Upgrade. Architektur, Treiberunterstützung, Speicher, Strombedarf und Verbindungsbandbreite sind allesamt entscheidend.
Die Spieleberechnung auf eine alte Desktop-GPU zu verlagern, führt zu gemischten Ergebnissen, da die Karte, der Treiber und die PCIe-Verbindung jeweils eigene Einschränkungen mit sich bringen.
Die GeForce GTS 250 liefert gemischte, aber bessere Ergebnisse
Anschließend installiert schvabek eine neuere GeForce GTS 250 mit viermal so viel Videospeicher wie die Quadro. Nachdem er die Karte gereinigt und die Treiberinstallation wiederholt hat, bringt er sie mit dem ZimaBoard 2 zum Laufen.
Die zweite GPU sorgt insgesamt für ein besser nutzbares Erlebnis, doch der Wechsel führt nicht allgemein zu mehr Leistung. Einige Spiele gewinnen ein paar Bilder pro Sekunde, andere laufen etwas schlechter. Der Prozessor, der verfügbare Arbeitsspeicher, die PCIe-×4-Schnittstelle, der Treiberstack und das Alter der jeweiligen Spiele beeinflussen weiterhin die Leistung.
Eine neuere und effizientere Karte könnte ein anderes Ergebnis liefern, bräuchte aber weiterhin kompatible Treiber, eine geeignete externe Stromversorgung, ausreichende Kühlung und realistische Erwartungen an den N150-Prozessor. Nutzer, die sich für Workloads mit Beschleunigern interessieren, können sich auch ein moderneres ZimaBoard 2-Setup mit externer GPU ansehen, das sich auf lokale KI statt auf Gaming konzentriert.
Das endgültige Open-Frame-System mit ZimaBoard 2 bauen
Die provisorische Konstruktion aus Karton eignet sich für Tests, für den endgültigen Aufbau kommt jedoch ein Aluminiumrahmen zum Einsatz. schvabek befestigt das ZimaBoard 2 an der Basis, sichert das SATA-Laufwerk, ergänzt eine Stützhalterung für die Grafikkarte und montiert einen Lüfter neben dem Kühlkörper.
Die GPU-Halterung ist besonders wichtig. Eine Grafikkarte in voller Größe kann größer und schwerer sein als der Rest des Systems. Ihr Gewicht sollte daher weder vom freiliegenden PCIe-Riser noch vom Board-Anschluss getragen werden.
Das fertige Open-Frame-System kombiniert ZimaBoard 2, SATA-Speicher, aktive Kühlung, eine unterstützte Grafikkarte und eine externe GPU-Stromversorgung.
Das fertige Gerät hat eine unverkennbar industrielle Optik, aber sein Aufbau ist auch funktional. Der Rahmen hält Board und Laufwerk an Ort und Stelle, die Halterung stützt die Grafikkarte und der Lüfter verbessert bei anhaltender experimenteller Last die Luftzirkulation.
Was schvabeks Experiment tatsächlich zeigt
| Test | Was es zeigt | Was es nicht beweist |
|---|---|---|
| Dateizugriff mit ZimaOS | Das Board kann eine browserbasierte Dateiverwaltung auf Computern und Mobilgeräten bereitstellen. | Dass lokaler Speicher automatisch ein sicheres Backup oder eine sichere Konfiguration für den Fernzugriff ermöglicht. |
| 4-TB-SATA-Laufwerk | ZimaOS kann direkt angeschlossene SATA-Speicher erkennen und verwalten. | Dass eine einzelne Festplatte Daten vor Hardwareausfällen schützt. |
| Windows 10 | Die x86-Plattform kann einen herkömmlichen Windows-Desktop von einer SATA-SSD ausführen. | Dass alle Treiber und Peripheriegeräte ohne manuelle Konfiguration funktionieren. |
| Integrierte Grafik | Klassische und weniger anspruchsvolle PC-Spiele laufen auch ohne dedizierte GPU. | Dass der Intel N150 für aktuelle AAA-Spiele ausgelegt ist. |
| Externe GPUs | Die PCIe-Schnittstelle kann kompatible Desktop-Grafikkarten erkennen und betreiben. | Dass jede GPU startet, ausreichend Strom erhält oder die integrierte Grafik übertrifft. |
| Open-Frame-Montage | Das modulare Design bietet Platz für Speicher, Kühlung und unterstützte PCIe-Hardware. | Dass die freiliegende Hardware keinerlei elektrischen, thermischen oder physischen Schutz benötigt. |
Für wen ist diese Art von Build geeignet?
Dieses Experiment eignet sich am besten für Nutzer, die gerne die Grenzen der Hardware ausloten und Komponenten wiederverwenden, statt für Käufer, die eine fertige Spielkonsole suchen.
- Homelab-Bastler können Speicher, Netzwerke, Container und experimentelle Desktop-Workloads kombinieren.
- Retro-PC-Enthusiasten können ältere Windows-Spiele auf kompakter x86-Hardware ausführen.
- DIY-Server-Nutzer können ihre Projekte um SATA-Controller, Netzwerkschnittstellen oder andere PCIe-Geräte erweitern.
- Entwickler und Maker können alternative Betriebssysteme testen, ohne auf die ursprüngliche ZimaOS-Umgebung zu verzichten.
- Hardware-Tüftler können die Kompatibilität mit externen GPUs erkunden und dabei die Einschränkungen bei Stromversorgung und Bandbreite berücksichtigen.
Wer sich vor allem für aktuelle PC-Spiele interessiert, erhält mit dedizierter Gaming-Hardware mehr Leistung und eine einfachere Treiberunterstützung. Die ZimaBoard 2 ist sinnvoller, wenn Gaming ein Experiment im Rahmen eines umfassenderen Home-Server-, Netzwerk-, Speicher- oder Homelab-Projekts ist.
schvabek findet zuerst einen Server und erst danach ein Gaming-Experiment
Das wichtigste Ergebnis aus schvabeks Video ist nicht, dass ZimaBoard 2 heimlich einen Gaming-PC ersetzt. Der Intel N150 kommt mit mehreren älteren Spielen gut zurecht, aber GTA: San Andreas liefert schwankende Bildraten, und die beiden alten externen GPUs zeigen weitere Einschränkungen bei Treibern, Stromversorgung und PCIe.
Das aussagekräftigere Ergebnis ist die Bandbreite der Konfigurationen, die das Board unterstützt. Dasselbe kompakte System kann ZimaOS ausführen, Dateien über ein lokales Netzwerk teilen, SATA-Speicher verwalten, Windows von einer separaten SSD starten, Klassiker spielen und PCIe-Karten in voller Größe aufnehmen.
Sieh dir schvabeks komplettes ZimaBoard-2-Experiment an, um die Speicher-, Windows-, Gaming-, GPU- und Montage-Tests in ihrer ursprünglichen Reihenfolge zu sehen.
Wenn du deinen eigenen kompakten Server baust, mit PCIe-Erweiterungen experimentierst oder Spiele auf ZimaBoard 2 testest, werde Teil der ZimaSpace-Community und teile deine Konfiguration, Ergebnisse und Erfahrungen mit anderen Heimserver-Bastlern.
Häufig gestellte Fragen
Kann ZimaBoard 2 Windows ausführen?
Ja. schvabek installiert Windows 10 auf einer SATA-SSD, und die x86-Plattform unterstützt auch andere kompatible Desktop-Betriebssysteme. Einige Treiber müssen möglicherweise manuell installiert werden. Nutzer sollten daher Netzwerk- und Systemtreiber bereitlegen, bevor sie beginnen.
Kann ZimaBoard 2 ohne dedizierte GPU Spiele ausführen?
Ja. Die integrierte Intel-Grafik kann viele Klassiker, leichte Spiele und weniger anspruchsvolle Titel ausführen. Im Video laufen Unreal Tournament 2004 und BioShock gut, während GTA: San Andreas in manchen Bereichen unter 30 FPS fällt.
Kann eine beliebige Desktop-Grafikkarte mit ZimaBoard 2 verbunden werden?
Nein. Eine Karte muss elektrisch und physisch kompatibel sein, geeignete Treiber unterstützen und innerhalb der verfügbaren PCIe-Bandbreite bleiben. Viele Desktop-GPUs benötigen außerdem eine externe Stromversorgung, die das Board nicht über den Steckplatz bereitstellen kann.
Verbessert eine externe GPU immer die Gaming-Leistung?
Nein. schvabeks ältere Quadro bietet eine geringere Leistung als die integrierte Intel-Grafik, während die GeForce GTS 250 unterschiedliche Ergebnisse liefert. Alter und Treiber der GPU, VRAM, PCIe-Bandbreite, CPU-Limits und das jeweilige Spiel beeinflussen die Leistung.
Können Windows und ZimaOS auf demselben ZimaBoard 2 bleiben?
Sie können auf getrennten Speichergeräten bleiben. schvabek behält ZimaOS auf dem integrierten eMMC-Speicher und installiert Windows 10 auf einer SATA-SSD. Nutzer sollten wichtige Daten sichern und das ausgewählte Startgerät überprüfen, bevor sie das Betriebssystem wechseln.
Braucht ZimaBoard 2 beim Gaming einen Lüfter?
Das Board verwendet einen passiven Aluminiumkühlkörper, doch längeres Gaming und PCIe-Hardware in der Nähe können die Wärmeentwicklung erhöhen. schvabek ergänzt seinen fertigen Open-Frame-Aufbau um einen optionalen Lüfter. Der Kühlbedarf hängt von Umgebungstemperatur, Arbeitslast, Aufstellort und angeschlossener Hardware ab.
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