Community-Lösung

Android-x86 auf ZimaBoard ausführen: Was der Test bewiesen hat

A 2023 hardware test installed Android-x86 8.1-r5 on an original ZimaBoard and demonstrated a usable Android desktop and app experience.

Fazit: Das originale ZimaBoard startete Android-x86 8.1-r5 erfolgreich, doch dies ist ein historischer Kompatibilitätstest.

Der Ablauf von 2023 funktionierte: Android-x86 auf den USB-Stick schreiben, den Installer booten, auf der SSD installieren und anschließend die Android-Einrichtung abschließen. Damit wurde nachgewiesen, dass das originale x86-ZimaBoard diese Android-x86-Version ausführen konnte. Es beweistnicht, dass sich jede aktuelle Android-x86-Version, jedes Paket der Play-Dienste oder jedes Peripheriegerät heute genauso verhält.

Originales ZimaBoard, für den Android-x86-Test mit einer SSD und einem USB-Installer verbunden
Beim Test von 2023 wurden ein originales ZimaBoard, eine SSD, ein Display, eine Tastatur und ein USB-Installer verwendet.

Installer erstellen und vom USB-Stick booten

Für den historischen ZimaBoard-Test ausgewählte Android-x86-8.1-r5-ISO-Datei
Im Quelltutorial wurde android-x86_64-8.1-r5.iso verwendet. Dabei handelt es sich um eine historische Image-Version, nicht um eine aktuelle Android-Empfehlung.
Rufus zum Schreiben von Android-x86 8.1-r5 auf einen USB-Stick konfiguriert
Rufus wurde mit dem Android-x86-ISO konfiguriert, um den bootfähigen USB-Installer zu erstellen.
ZimaBoard-Bootgerätmenü mit ausgewähltem USB Flash Disk
Das Bootmenü zeigt den USB-Stick als temporäre Android-x86-Installationsquelle ausgewählt.

Als Quelle wurden Android-x86 8.1-r5 und Rufus verwendet. Die Android-x86-Downloadseite ist die richtige Anlaufstelle, um verfügbare Projekt-Images zu prüfen, während die offizielle Rufus-Website die sicherere Quelle für das USB-Schreibprogramm ist.

Auf der richtigen SSD-Partition installieren

Android-x86-Installationsmenü mit hervorgehobem „Install Android-x86 to harddisk“
Im Installationsmenü ist die Installation von Android-x86 auf dem angeschlossenen Speichergerät ausgewählt, statt die Live-Sitzung auszuführen.
Partitionsauswahl im Android-x86-Installer mit hervorgehobener SSD-Partition
Beim historischen Test wurde eine ext4-Partition auf der SSD ausgewählt. Prüfen Sie den Zieldatenträger vor dem Formatieren sorgfältig.
Dateisystemauswahl im Android-x86-Installer mit hervorgehobenem ext4
Bei der Quellinstallation wurde ext4 für die Zielpartition ausgewählt.
Fortschritt der Android-x86-Installation beim Schreiben des Systems auf die SSD
Der Installer schreibt Android-x86 auf die ausgewählte SSD-Partition.
Erfolgsbildschirm des Android-x86-Installers mit den Optionen „Android-x86 ausführen“ oder „Neu starten“
Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen und bot an, Android-x86 sofort auszuführen oder neu zu starten.

Dies ist der kritische Teil, bei dem Daten gelöscht werden können. Bestätigen Sie vor der Formatierung das Ziellaufwerk und die Zielpartition. Die Screenshots sind hilfreich, weil sie genau zeigen, wo eine falsche Auswahl das falsche Speichergerät löschen könnte.

Was „Funktionalität auf Tablet-Niveau“ hier tatsächlich bedeutet

Android-Startlogo nach der Installation von Android-x86 auf dem ZimaBoard
Das ZimaBoard startete das installierte Android-x86-System von der SSD.
Android-Begrüßungsbildschirm der Einrichtung mit ausgewähltem Englisch (Vereinigte Staaten)
Der Android-Ersteinrichtungsprozess erreichte nach der Installation den Bildschirm zur Sprachauswahl.
Android-x86-Startbildschirm auf einem Monitor mit Chrome, Play Store und System-Apps
Der historische Test erreichte einen funktionierenden Android-Desktop, auf dem Google Play und gängige Android-Apps sichtbar waren.
Android-x86-App-Übersicht mit Browser-, Medien- und Dienstprogramm-Apps
Die App-Übersicht zeigt die im Test von 2023 erreichte Tablet-ähnliche Anwendungserfahrung.

Der Test erreichte den Android-Startbildschirm, die App-Übersicht und einen Play-Store-ähnlichen Ablauf mit Tastatur- und Mauseingabe. Das reicht aus, um das Experiment als funktionsfähig zu bezeichnen, aber die App-Kompatibilität hängt weiterhin von der Android-Version, der x86-Unterstützung, der Grafik, DRM, Audio und der jeweiligen Anwendung ab.

Verwenden Sie den Test von 2023 als Hardware-Experiment, nicht als aktuelle OS-Empfehlung

Der ursprüngliche Artikel verwendete das Board der ersten Generation. Wenn Sie dasselbe x86-Experiment auf aktueller Hardware durchführen möchten, finden Sie auf der Produktseite des ZimaBoard 2 sowie in der Galerie der Community-Setups von Zima weitere Informationen. Verwenden Sie ein separates Systemlaufwerk oder ein vollständiges Backup, damit ein Android-Test Ihre NAS-Umgebung nicht überschreibt.