Der Quell-VM fehlte keine Ubuntu-Soundkarte. Ubuntu erkannte ein virtuelles ICH9-Audiogerät, zeigte System- und Firefox-Aktivitäten an und stellte einen internen Audioausgang bereit. Das eigentliche Problem lag unterhalb des Gastbetriebssystems: Das QEMU-Audio-Backend der VM war auf none konfiguriert. Der Gast verfügte also über ein virtuelles Audiogerät, hatte aber keinen Ausgabeweg für den Ton.
Als Community-Workaround wurde empfohlen, in der VM-XML ein SPICE-Audio-Backend zu aktivieren und gleichzeitig VNC für die normale ZVM-Browseranzeige beizubehalten. Dadurch wurde der Ton über einen separaten SPICE-Client wie remote-viewer auf dem Debian-Host ausgegeben. Der ursprüngliche Beitragende bestätigte, dass der Ton auf diese Weise funktionierte, allerdings abgehackt. Zum Stand der letzten Antwort im August 2026 zeigte der Thread weiterhin keinen funktionierenden Ton direkt in der ZVM-Browserkonsole.
Ubuntu hatte die virtuelle Soundkarte bereits erkannt
Die ersten Screenshots zeigten in Ubuntus Sound-Bereich ein internes Ausgabegerät sowie Firefox im Lautstärkemixer. Dadurch war es weniger wahrscheinlich, dass ein ALSA-/PipeWire-Gerät vollständig fehlte.
Die Community empfahl, die Gastseite mit schreibgeschützten Befehlen wie diesen zu überprüfen:
aplay -l
pactl list short sinks
Wenn diese Befehle ein virtuelles Audiogerät anzeigen, sollte die Fehlersuche auf die Virtualisierungs- und Audio-Übertragungsebene konzentriert werden, anstatt Ubuntu-Audiopakete vorschnell neu zu installieren.
Die normale ZVM-Oberfläche bot keine Auswahl für einen Audioausgang des Hosts
Der Benutzer überprüfte die verfügbaren ZVM-Einstellungen und konnte CPU, Arbeitsspeicher, Speicher, Netzwerk und Firmware konfigurieren. Eine offensichtliche Auswahl für den Audioausgang der Browserkonsole gab es jedoch nicht.
Die Quelle fand heraus, dass das QEMU-Audio-Backend auf none gesetzt war
Am 5. Juni fasste der ursprüngliche Beitragende die Diagnose zusammen: Die VM verfügte über eine virtuelle ICH9-Soundkarte, das Audio-Backend war jedoch auf type='none' gesetzt. Virtuelle Hardware war also vorhanden, aber der Hypervisor leitete ihren Ton nirgendwohin weiter.
Der Benutzer berichtete außerdem, dass in seiner Einrichtung die verfügbaren ZVM-/QEMU-Audio-Backends none, spice und wav waren. Ein direktes PulseAudio-/PipeWire-Backend wurde von ZVM nicht angeboten.
SPICE stellte den Ton über remote-viewer wieder her
Der Benutzer bearbeitete die VM-XML, um SPICE-Audio zu aktivieren, und fügte einen SPICE-Grafik-/Kanalpfad hinzu, während VNC für die normale Anzeige von ZVM beibehalten wurde. Anschließend stellte er von Debian aus mit einem SPICE-Client wie diesem eine Verbindung her:
remote-viewer spice://ZIMAOS_IP:SPICE_PORT
Der Quelle zufolge funktionierte der Ton danach. Dabei handelt es sich um eine erweiterte VM-Änderung aus der Community und nicht um eine aktuelle Vorgehensweise in der IceWhale-GUI. Sichern Sie daher die VM-Definition, bevor Sie die XML ändern.
Audio über VNC im Browser funktionierte weiterhin nicht
Die Schlussfolgerung der Quelle war eindeutig: Die Firefox-/Browserkonsole von ZVM verwendete weiterhin VNC für die Anzeige und stellte keinen SPICE-Client für die direkte Tonausgabe bereit. Der erfolgreiche SPICE-Workaround erforderte daher einen externen Client statt des normalen Browser-Tabs.
In einer Nachfrage vom 15. August wurde gefragt, ob das Browser-Tonproblem behoben worden sei. Die Schlussfolgerung lautete offenbar, dass dies nicht der Fall war. Direkten Browser-Ton sollten Sie daher nicht als durch die Quelle bestätigt funktionierend darstellen.
Der SPICE-Ton war weiterhin abgehackt
Der Benutzer beschrieb den funktionierenden Ton als sehr abgehackt und vermutete den SPICE-Audiocodec beziehungsweise den Transportweg als Ursache. Der Workaround bewies damit zwar, dass die VM Ton erzeugen konnte, bot aber noch kein ausgereiftes Desktop-Audioerlebnis.
Vor einer Änderung der XML mit aktuellem ZimaOS erneut testen
Die Quelle erstreckt sich über den Zeitraum von Mai bis August 2026 und ist damit älter als einige spätere ZimaOS-Updates. Testen Sie zunächst einen aktuellen ZVM-Gast und einen aktuellen Browser. Wenn die VM weiterhin keinen funktionierenden Browser-Ton bietet, sollten Sie den SPICE-Workaround als erweiterte Ausweichlösung und nicht als Standardeinrichtung betrachten.
Für eine umfassendere aktuelle VM-Planung können Sie den aktuellen ZimaOS-Leitfaden zur VM-Planung verwenden.
FAQ zu ZVM-Ubuntu-Audio
Hat Ubuntu selbst ein Audiogerät erkannt?
Ja. Die Quelle zeigte ein internes virtuelles Audiogerät sowie aktive Firefox- und System-Audiostreams.
Was stellte in der Quelle den Ton wieder her?
Die Aktivierung von SPICE-Audio in der VM-Definition und die Verbindung mit einem externen SPICE-Client wie remote-viewer.
Funktionierte der Ton direkt in der ZVM-Browserkonsole?
Keine Antwort in der Quelle bestätigte dies. Der Browser-/VNC-Pfad blieb im Thread stumm.
