ZimaOS 1.2 Beta war der Zeitpunkt, an dem ZVM zu einer sichtbaren Produktfunktion wurde. Die Ankündigung vom April 2024 besagte, dass ZVM mehrere Gastbetriebssysteme ausführen konnte – darunter Windows, Ubuntu, Debian, OpenWRT, BSD, UNRAID und TrueNAS – und Unterstützung für Netzwerkbrücken, CPU-/Speicherverwaltung, Befehlszeilentools und Fernverwaltung hinzufügte.
Die Paket-URLs und Aktualisierungsanweisungen aus dieser Ankündigung sind inzwischen historisch. Die aktuelle ZimaOS-Version ist 1.7.1, die aktuelle Installation erfolgt über die moderne x86-Installations-/RAUC-Pipeline, und der Virtual Machine Manager wurde weiterentwickelt. Betrachten Sie den Artikel zu Version 1.2 als Produktgeschichte und nicht als aktuelle Downloadseite.
Was ZVM 1.2 Beta hinzufügte
In den Versionshinweisen wurden folgende Funktionen beschrieben:
- neue ZVM-App;
- mehrere Linux-/Windows-/BSD-ähnliche Gastsysteme;
- Unterstützung für Netzwerkbrücken;
- CPU- und Speicherverwaltung;
- Fernverwaltung;
- Tastenkürzel und weitere VM-Steuerungen.
Außerdem wurden eine Stapelprüfung auf App-Updates sowie mehrere Korrekturen für RAID und Netzwerk-IDs außerhalb der Virtualisierung hinzugefügt.
Mehrere VMs wurden bereits von Version 1.2.2 unterstützt
In einer Nachfrage vom Juli 2024 wurde gefragt, ob mehrere VMs ausgeführt werden konnten. 777-Spider antwortete, dass Benutzer ZimaOS 1.2.2 installieren und mehrere Windows-/Linux-Systeme verwalten konnten.
Wie viele VMs ein aktueller Host ausführen kann, hängt weiterhin von den physischen CPU-Kernen, dem RAM, der Speicherlatenz und der gleichzeitig ausgeführten Arbeitslast ab – nicht von einer festen ZVM-Anzahl.
Die Beta-Downloadlinks funktionierten bereits im ursprünglichen Thread nicht mehr
Ein Benutzer von Version 1.1 meldete, dass die veröffentlichten Links zur Beta von Version 1.2 einen 404-Fehler zurückgaben. Ein Community-Maintainer bestätigte das Linkproblem und aktualisierte den Link.
Das allein ist Grund genug, die alten Download-URLs von 2024 nicht als aktuelle Installationsmethode beizubehalten.
/DATA/rauc war ein alter Speicherort für Updates
Im Thread wurde besprochen, auf einen roten Update-Punkt zu warten, nachdem ein Beta-Paket unter /DATA/rauc/ heruntergeladen worden war. Das aktuelle ZimaOS verwendet den neueren Offline-OTA-Speicherort und stabile Release-Assets.
Verwenden Sie den aktuellen Offline-Update-Pfad von ZimaOS.
Windows-Gäste benötigen möglicherweise VirtIO-Treiber
Moderne KVM-/QEMU-Windows-VMs stellen häufig Geräte für VirtIO-Speicher, Netzwerk, Ballooning oder die Anzeige bereit. Spätere Anleitungen der IceWhale-Community weisen Benutzer an, die Treiber-CD virtio-win.iso in ZVM einzubinden und die erforderlichen Windows-Treiber zu installieren, wenn der Geräte-Manager unbekannte Geräte anzeigt.
Planen Sie aktuelle VMs mit ausreichenden Host-Reserven
Weisen Sie den Gästen nicht alle CPU-Threads und den gesamten RAM zu. ZimaOS, QEMU/libvirt, der Dateisystem-Cache, Docker-Apps und Speicherdienste benötigen weiterhin Ressourcen. Für interaktive Windows-Gäste sind SSDs/NVMe-Laufwerke vorzuziehen.
Verwenden Sie den aktuellen Leitfaden zur VM-Hardwareplanung.
Snapshot/Wiederherstellung wurde von dieser Quelle nicht bestätigt
Ein späterer Benutzer fragte, ob ZVM VM-Snapshots erstellen und wiederherstellen könne. Zima-Giorgio bat ihn, dafür ein separates Thema zu eröffnen, anstatt die Frage in diesem Thread zu beantworten. Daher sollte die Ankündigung von Version 1.2 nicht als Beleg dafür verwendet werden, dass Snapshot/Wiederherstellung zu diesem Zeitpunkt bereits implementiert war.
Netzwerkbrücken waren eine Launch-Funktion, aber die Gastnetzwerkverbindung muss weiterhin geprüft werden
Das Launch-Poster warb mit Netzwerkbrücken, damit VMs direkter am LAN teilnehmen konnten. Spätere Community-Threads zeigen, dass eine überbrückte Windows-Netzwerkverbindung weiterhin von Proxy-Einstellungen im Gast, DHCP, dem Verhalten der Host-Netzwerkkarte und den Details der aktuellen ZVM-Implementierung abhängen kann.
Betrachten Sie die Aussage „Bridge unterstützt“ nicht als Beweis dafür, dass jeder Gast ohne Konfiguration automatisch eine funktionierende LAN-Verbindung erhält.
PCIe-/USB-/GPU-Passthrough ist eine separate fortgeschrittene Funktion
Die Beta-Ankündigung von Version 1.2 konzentrierte sich auf gewöhnliche virtuelle Maschinen und Netzwerkbrücken. Sie versprach kein ausgereiftes PCIe-/GPU-Passthrough für jedes Gerät. Die aktuelle Passthrough-Planung hängt weiterhin von IOMMU-Gruppen, Firmware-Virtualisierungseinstellungen, Gasttreibern und dem genauen Pfad der aktuellen ZVM-Erweiterung ab.
VM-Speicher sollte getrennt vom Massenspeicher des NAS geplant werden
Interaktive Windows-/Linux-Gäste profitieren von der geringen Latenz von SSDs/NVMe-Laufwerken. Große HDD-Pools eignen sich besser für weniger häufig verwendete VM-Images oder Backups. Lassen Sie genügend Reserven für die ZimaOS-Dienste und vermeiden Sie, die kleine Systemfestplatte mit wachsenden VM-Images zu füllen.
FAQ zur ZVM-Geschichte
Unterstützte ZVM in der ZimaOS-1.2-Beta erstmals Windows-/Linux-Gäste?
Ja. Die Ankündigung von 2024 führt Windows, Ubuntu, Debian, BSD und weitere Gastsysteme ausdrücklich auf.
Sollten aktuelle Benutzer das Installationsprogramm der Version-1.2-Beta aus dem alten Thread herunterladen?
Nein. Verwenden Sie das aktuelle stabile ZimaOS-Installationsprogramm und die aktuellen Release-Assets.
Benötigen aktuelle Windows-VMs weiterhin zusätzliche Treiber?
Ja. VirtIO-Geräte benötigen möglicherweise das Windows-virtio-win-Treiberpaket im Gast.
