Sie müssen ethtool nicht mit apt installieren, um Wake-on-LAN auf einem ZimaCube mit ZimaOS zu konfigurieren. Im ursprünglichen Thread erklärte ein Mitarbeiter von IceWhale, dass ethtool bereits in ZimaOS enthalten ist und Wake-on-LAN auf dem ZimaCube normalerweise standardmäßig aktiviert ist.
Die Verwirrung entstand durch die Vermischung von Produkt- und Betriebssystemanweisungen. Die ältere Anleitung, die der Nutzer gefunden hatte, wurde für ein ZimaBoard mit CasaOS verfasst, bei dem die Installation von Paketen im Debian-Stil relevant sein kann. ZimaOS verwendet ein anderes Systemdesign. Daher ist es keine sichere Standardeinstellung, apt install-Befehle aus der CasaOS-Dokumentation zu übernehmen.
Warum der alte apt-Befehl nicht zu ZimaOS passte
Der Nutzer versuchte, einer Wake-on-LAN-Anleitung zu folgen, in der zur Installation von ethtool aufgefordert wurde. ZimaOS bietet für Systemkomponenten nicht denselben normalen apt-Paketverwaltungsworkflow wie ein allgemeiner Debian-Host.
Mitarbeiter von IceWhale erklärten, dass das Dienstprogramm bereits vorhanden ist. Das ist die richtige erste Prüfung: Führen Sie ethtool in der unterstützten ZimaOS-Shell aus, bevor Sie versuchen, Systempakete zu installieren oder zu ersetzen.
Die separate aktuelle ZimaCube-Wake-on-LAN-Anleitung verwendet ebenfalls den integrierten Befehl ethtool und keinen Installationsschritt mit apt.
WOL ist auf dem ZimaCube standardmäßig aktiviert, aber prüfen Sie den gesamten Pfad
In der aktuellen ZimaCube-Dokumentation steht, dass Wake-on-LAN standardmäßig aktiviert ist. Falls es nicht aktiv ist, lautet der dokumentierte Linux-Befehl ethtool -s eth0 wol g. Anschließend können Sie die Wake-Einstellung mit ethtool eth0 überprüfen.
Gehen Sie nicht davon aus, dass die Schnittstelle bei jeder benutzerdefinierten ZimaOS-Installation eth0 heißt. Ermitteln Sie zuerst die tatsächlich verwendete Ethernet-Schnittstelle. Die aktuelle ZimaCube-Anleitung weist außerdem darauf hin, dass das WOL-Verfahren den 2,5-GbE-Port unterstützt; bei dieser Hardware ist die Wahl des Ports daher wichtig.
Firmware-Einstellungen können WOL blockieren, selbst wenn Linux korrekt konfiguriert ist
Wake-on-LAN erfordert mehr als nur ein Software-Flag. Die Netzwerkkarte muss im Standby mit Strom versorgt werden, die Firmware muss Wake-Ereignisse zulassen, und die Netzwerkschnittstelle muss nach dem Herunterfahren den entsprechenden Wake-Modus beibehalten.
Das aktuelle ZimaCube-Verfahren aktiviert im BIOS die Option Wake from PME, bevor Linux überprüft wird. Wenn ein Magic Packet keine Wirkung zeigt, prüfen Sie die BIOS-Einstellung und den Energiezustand, bevor Sie ethtool wiederholt ändern.
Die BIOS-Einstellungen für die Energieverwaltung des ZimaCube führen Wake on LAN ebenfalls als Firmware-Option auf, die mit der ZimaOS-Konfiguration kombiniert werden muss.
Fügen Sie Maßnahmen zur dauerhaften Übernahme nur hinzu, wenn die Einstellung tatsächlich zurückgesetzt wird
Die aktuelle WOL-Anleitung enthält ein Beispiel für einen systemd-Dienst, der wol g nach einem Neustart erneut anwendet. Das kann hilfreich sein, wenn ein überprüftes System wiederholt in einen deaktivierten Zustand zurückkehrt.
Auf einem ZimaCube, der Wake-on-LAN bereits korrekt meldet, sollte dies jedoch nicht der erste Schritt sein. Starten Sie das Gerät zunächst neu und prüfen Sie den aktuellen Wert erneut. Fügen Sie eine Maßnahme zur dauerhaften Übernahme nur hinzu, wenn Sie nachweisen können, dass die Einstellung verloren geht, und überprüfen Sie sie nach ZimaOS-Updates erneut.
Testen Sie zunächst aus demselben LAN, bevor Sie den Fernzugriff per Wake-on-LAN untersuchen
Beginnen Sie mit einem bekannten, funktionierenden Wake-on-LAN-Sender im selben Subnetz und verwenden Sie die richtige MAC-Adresse. Durch den lokalen Test werden VPN, die Weiterleitung von Broadcasts durch den Router und Richtlinien für den Fernzugriff als Fehlerquellen ausgeschlossen.
Wenn lokales WOL funktioniert, der Fernzugriff per WOL jedoch nicht, ist die ZimaCube-Einstellung wahrscheinlich nicht das Hauptproblem. Untersuchen Sie dann, wie das entfernte Tool das LAN erreicht und ob es ein Magic Packet an die richtige Broadcast-Domäne senden kann.
