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ZimaOS auf Intel NUC: Warum es wieder Debian startet

A NUC 13 booted ZimaOS from USB but returned to Debian after reboot, showing that the internal installation had not been completed or selected.

ZimaOS ist ein vollständiges Betriebssystem und keine Anwendung, die auf Debian installiert wird. Wenn ein Intel NUC nur bei angeschlossenem USB-Stick in ZimaOS startet und nach dem Neustart zu Debian zurückkehrt, hast du entweder die Installationsumgebung ausgeführt oder die Installation auf dem Ziellaufwerk nie abgeschlossen.

Der Thread aus dem Jahr 2024 stammt aus der Zeit vor der aktuellen Unterstützung generischer Hardware. Die aktuelle Dokumentation unterstützt ausdrücklich generisches x86-64 und weist klar darauf hin, dass die Installation von USB auf ein Ziellaufwerk erfolgen muss. Anschließend soll der USB-Stick entfernt und das System neu gestartet werden.

Was im ursprünglichen Fall schiefgelaufen ist

Der Benutzer startete ZimaOS vom USB-Stick, rief die Benutzeroberfläche auf, entfernte den USB-Stick und startete später Debian. Die interne Festplatte war nicht zum fertig installierten ZimaOS-Systemlaufwerk geworden.

ZimaOS ist nicht wie CasaOS oder YunoHost

CasaOS und ähnliche Plattformen können auf Linux aufsetzen. ZimaOS ist ein eigenes bootfähiges NAS-Betriebssystem.

Aktuelle Anforderungen für einen generischen NUC

Der aktuelle ZimaOS-Installationsleitfaden setzt x86-64-Hardware, mindestens 25 GB Speicher, den UEFI-Modus und deaktiviertes Secure Boot voraus.

Schritt 1: Installationsmedium mit Balena Etcher erstellen

Lade das aktuelle Image herunter und schreibe es auf einen USB-Stick. Der USB-Stick ist ein Installationsmedium und nicht das vorgesehene dauerhafte Systemlaufwerk.

Schritt 2: Vom USB-Stick starten und „ZimaOS installieren“ auswählen

Öffne das Bootmenü des NUC, wähle den USB-Stick aus und anschließend die tatsächliche interne SSD/NVMe als Installationsziel.

Schritt 3: Das richtige Laufwerk bestätigen

Dieser Vorgang löscht Daten. Sichere Debian/YunoHost zunächst und vergleiche Modell und Kapazität sorgfältig, bevor du bestätigst.

Schritt 4: Auf die Aufforderung zum Entfernen des USB-Sticks warten

Ziehe den USB-Stick nicht einfach ab, nur weil die Weboberfläche erreichbar ist. Warte, bis die Installation abgeschlossen ist und du ausdrücklich aufgefordert wirst, den USB-Stick zu entfernen und neu zu starten.

Schritt 5: Die UEFI-Bootreihenfolge prüfen

Wenn Debian weiterhin startet, öffne das BIOS und verschiebe den neuen ZimaOS-UEFI-Eintrag vor den alten Debian-Bootloader.

Prüfen, von welchem Laufwerk das System läuft

lsblk
findmnt /

Vergewissere dich, dass das aktive System auf dem vorgesehenen internen Gerät liegt. Der Leitfaden zur Fehlerbehebung bei der Installation beschreibt weitere Schritte.

Das Bootmenü des NUC verwenden, um den neuen Eintrag zu überprüfen

Öffne nach der Installation das einmalige Bootmenü und suche nach dem ZimaOS-/UEFI-Eintrag des internen Laufwerks. Wenn das System über diesen Eintrag einmal korrekt startet, setze denselben Eintrag anschließend an die erste Stelle der dauerhaften BIOS-Bootreihenfolge.

Alte Debian-Booteinträge erst löschen, wenn ZimaOS funktioniert

Lösche den alten EFI-Bootloader nicht und partitioniere das Debian-Laufwerk nicht neu, bevor du bestätigt hast, dass die neue ZimaOS-Installation unabhängig startet. Bewahre die Möglichkeit zur Rückkehr auf, bis das neue System nachweislich funktioniert.

Den Modus des Speichercontrollers prüfen

Wenn das Installationsprogramm die interne SSD nicht erkennt, überprüfe die BIOS-Speichereinstellungen, etwa den AHCI- gegenüber dem RAID/VMD-Modus. Eine Änderung kann auch eine bestehende Debian-/Windows-Installation unbrauchbar machen. Notiere daher die ursprüngliche Einstellung, bevor du experimentierst.

Netzwerkhardware nach dem ersten Start überprüfen

Einige NUC-Generationen verwenden neuere Intel-Ethernet- oder WLAN-Chipsätze. Wenn das Betriebssystem startet, aber nie in ZimaClient erscheint, überprüfe die Ausgabe der lokalen Konsole, DHCP und die Erkennung der Netzwerkkarte, bevor du von einer fehlgeschlagenen Installation ausgehst.

Prüfen, ob das interne Laufwerk groß genug ist

Die aktuelle ZimaOS-Dokumentation setzt mindestens 25 GB Speicher voraus. Wenn der NUC über ein kleines eMMC-Modul und eine größere NVMe-SSD verfügt, stelle sicher, dass das Installationsziel tatsächlich das Gerät ist, das du als Systemlaufwerk behalten möchtest.

Kennzeichne oder dokumentiere das Systemlaufwerk nach erfolgreicher Installation, damit es bei späteren Arbeiten am Speicher nicht versehentlich gelöscht wird.

FAQ

Kann ich ZimaOS auf Debian installieren?

Nein. ZimaOS ist ein vollständiges Betriebssystem.

Warum hat es bis zum Neustart funktioniert?

Wahrscheinlich hast du vom USB-Stick gestartet, ohne die Installation auf dem internen Laufwerk abzuschließen, oder die Firmware hat weiterhin Debian gestartet.

Unterstützt das aktuelle ZimaOS generische NUC-Hardware?

Die aktuelle Dokumentation richtet sich an generisches x86-64, wobei einzelne Controller weiterhin kompatible Treiber benötigen.

Muss der Installations-USB-Stick dauerhaft angeschlossen bleiben?

Nein. Die normale Installation endet damit, dass der USB-Stick entfernt und vom internen Systemlaufwerk gestartet wird.