Agent DVR kann unter ZimaOS als benutzerdefinierte Docker-App ausgeführt werden. Die saubere Einrichtung besteht darin, das aktuelle Agent-DVR-Docker-Image zu verwenden, Konfiguration und Aufzeichnungen auf persistenten ZimaOS-Speicher zu verweisen, die Weboberfläche auf Port 8090 bereitzustellen und TURN-/WebRTC-UDP-Ports nur dann hinzuzufügen, wenn dein Kamera-/Client-Workflow sie benötigt.
Der ursprüngliche Nutzer importierte erfolgreich den Docker-Befehl des Anbieters, musste die AppData-Ordner jedoch manuell erstellen. Die aktuelle Dokumentation des Agent-DVR-Containers macht die erforderlichen persistenten Pfade und GPU-Gerätezuordnungen nun deutlich übersichtlicher.


Aktuellen Agent-DVR-Container verwenden
Der aktuelle Agent-DVR-Docker-Leitfaden dokumentiert das gepflegte Docker-Layout und den aktuellen WebRTC-Portbereich.
Persistente ZimaOS-Ordner erstellen
/DATA/AppData/agentdvr/config
/DATA/AppData/agentdvr/media
/DATA/AppData/agentdvr/models
/DATA/AppData/agentdvr/commands
Erstelle diese Ordner vor dem Import der App, damit der Container wichtige Konfigurationen nicht in einem vergänglichen Speicher ablegt.
Aktuelles Volume-Layout verwenden
/DATA/AppData/agentdvr/config:/AgentDVR/Media/XML
/DATA/AppData/agentdvr/media:/AgentDVR/Media/WebServerRoot/Media
/DATA/AppData/agentdvr/models:/AgentDVR/Media/Models
/DATA/AppData/agentdvr/commands:/AgentDVR/Commands
Weboberfläche auf 8090 bereitstellen
Öffne nach dem Start des Containers http://ZIMA-IP:8090. Wenn die Benutzeroberfläche nicht angezeigt wird, überprüfe die Containerprotokolle, bevor du Kameraeinstellungen änderst.
UDP-Ports verstehen
Der aktuelle Container-Leitfaden von Agent DVR verwendet UDP 3478 sowie 50000–50100 für TURN/WebRTC. Wenn du das System ausschließlich lokal verwendest und die Benutzeroberfläche ohne externes WebRTC funktioniert, solltest du nicht mehr Ports als nötig freigeben.
Kameras erst hinzufügen, wenn der Container fehlerfrei läuft
Beginne mit einer Kamera, bestätige Livebild und Aufzeichnungspfad und füge anschließend weitere Geräte hinzu. So lassen sich Probleme mit Codec, Zugangsdaten, Erkennung und Speicher leichter eingrenzen.
GPU-Geräte nur bei Bedarf zuordnen
Intel-/AMD-Hardwarebeschleunigung verwendet normalerweise /dev/dri. Für NVIDIA ist die NVIDIA-Laufzeitumgebung bzw. das NVIDIA-Toolkit auf dem Host erforderlich. Stelle zunächst sicher, dass die Softwaredekodierung funktioniert, bevor du den Container durch GPU-Durchreichung komplizierter machst.
Berechtigungen für AppData und Aufzeichnungen prüfen
Der aktuelle Container unterstützt PUID/PGID. Passe diese Werte an den Besitzer der ZimaOS-Verzeichnisse an, um schreibgeschützte XML-/Konfigurationsdateien oder fehlgeschlagene Aufzeichnungen zu vermeiden.
XML-Dateien vor Aktualisierungen sichern
Agent DVR speichert wichtige Konfigurationen in seinem XML-Verzeichnis. Sichere dieses Verzeichnis, bevor du Image-Tags oder größere Versionen änderst.
Der Leitfaden für benutzerdefinierte Apps beschreibt den allgemeinen ZimaOS-Workflow.
FAQ
Welcher Port wird für die Agent-DVR-Weboberfläche verwendet?
In den aktuellen Containerbeispielen standardmäßig 8090.
Wo werden Aufzeichnungen gespeichert?
Ordne /AgentDVR/Media/WebServerRoot/Media einem persistenten Ordner auf dem Host zu.
Brauche ich alle TURN-/WebRTC-Ports?
Nicht für jede rein lokale Einrichtung. Füge sie nur für Funktionen hinzu, die diese Pfade benötigen.
Kann Agent DVR die GPU-Beschleunigung von Intel oder AMD verwenden?
Ja, sofern die erforderlichen /dev/dri-Geräte und die Anwendungseinstellungen korrekt konfiguriert sind.
