Dieser Community-Teardown aus dem Jahr 2024 sollte als detaillierter Einblick in einen β-ZimaCube Pro für öffentliche Betatests gelesen werden, nicht als Test jedes danach verkauften Seriengeräts. Der Autor warnte ausdrücklich, dass die am Testgerät festgestellten Probleme sich vor der endgültigen Produktion noch ändern könnten.
Der heutige Wert dieses Teardowns liegt in der dokumentierten Hardwarearchitektur: dem geschichteten Gehäuse, dem Speicherbereich für sechs Laufwerke, dem siebten M.2-Steckplatz, der 10-GbE-Implementierung, dem DDR5-Speicher, dem NVMe-Systemlaufwerk und der ungewöhnlich kompakten Verkabelung der Backplane. Die aktuellen Produktspezifikationen bestätigen viele dieser grundlegenden Konzepte, während thermische Beobachtungen und Geräuschmessungen aus der Beta-Phase weiterhin auf die jeweilige Version begrenzt betrachtet werden sollten.
Mit den Grenzen des Beta-Tests beginnen
Der Tester erhielt das Gerät nach seiner Teilnahme an der CasaOS/ZimaOS-Community zum Testen. Er beschrieb es als Gerät für einen öffentlichen Beta-Test und erklärte, dass die Serie ausschließlich den Zustand dieses Testgeräts repräsentiere. Diese Offenlegung ist wichtig bei der Bewertung von Aussagen zur Lüfterausrichtung, Geräuschentwicklung, Komponentenplatzierung oder kleinen mechanischen Details.
Für eine aktuelle Kaufentscheidung sollten die Beobachtungen aus der Community mit den aktuellen Spezifikationen der Personal-Cloud-Hardware verglichen werden, anstatt davon auszugehen, dass jedes Beta-Detail unverändert geblieben ist.
Oberes Fach: System-SSD, DDR5 und Netzwerk
Das Beta-Testgerät verwendete eine 256-GB-Kingston-PCIe-4.0-NVMe-SSD für ZimaOS sowie zwei 8-GB-Crucial-DDR5-4800-SODIMMs. Auf der aktuellen Spezifikationsseite wird die Pro-Plattform ebenfalls mit einem 256-GB-NVMe-Systemlaufwerk und DDR5-Speicher aufgeführt, wobei die verfügbaren Speicherkonfigurationen je nach Paket abweichen können.
Bei der Zerlegung wurde außerdem festgestellt, dass der 10-GbE-Pfad des Pro-Modells über einen Marvell-AQC113-Adapter verläuft, der über eine interne Verbindung im M.2-Stil angeschlossen ist. Die aktuellen offiziellen Spezifikationen führen für die Pro-Plattform weiterhin 10 GbE neben zwei 2,5-GbE-Ports auf.
Die interne USB-Verbindung war Teil des Beleuchtungsdesigns
Das Beta-Gerät verwendete ein internes, per USB verbundenes Modul, das mit dem Beleuchtungssystem des siebten Einschubs verbunden war. Der Autor sah darin eine mögliche Option zur Anpassung. Betrachten Sie dies als Beobachtung beim Zerlegen und nicht als garantiert unterstützte Erweiterungsschnittstelle für jede Revision.
Das 6+1-Speicherlayout ist das charakteristische Design
Hinter dem magnetischen Frontgitter befinden sich sechs herkömmliche Laufwerkseinschübe sowie der schmale siebte Einschub. Die aktuellen Produktinformationen beschreiben die Plattform weiterhin als 6+1-Design mit vier M.2-SSD-Steckplätzen im Modul des siebten Einschubs.
Der Community-Tester hielt die mit Schrauben befestigten Einschubrahmen für weniger praktisch als vollständig werkzeuglose Träger, fand sie nach der Installation jedoch stabil. Dies ist eine Einschätzung zur Benutzerfreundlichkeit des Beta-Samples und keine Leistungsmessung.
Im siebten M.2-Einschub
Der Teardown zeigte vier M.2-Anschlüsse und einen ASMedia-ASM2824-Switch/Controller auf dem Modul. Die aktuellen Spezifikationen des ZimaCube Pro geben für die M.2-Gruppe des siebten Schachts eine Lese-/Schreibgeschwindigkeit von bis zu 3200 MB/s an. Das Entwicklungsupdate zum ZimaCube dokumentiert außerdem, wie sich dieses Merkmal vor der Produktion weiterentwickelt hat.
Eine kompakte Backplane reduziert die interne Verkabelung
Der Tester hob die Speicher-Backplane und die kompakten Datenkabel mit hoher Packungsdichte als einen der stärksten Aspekte des Designs hervor, da sie ein Bündel einzelner SATA-Datenkabel überflüssig machen. Die Backplane stellte im getesteten Gerät außerdem Lüfteranschlüsse bereit.
Für die aktuellen Schnittstellenanzahlen und unterstützte Hardware verwenden Sie die offizielle ZimaCube-Spezifikationsseite, anstatt sich auf Annahmen auf Chip-Ebene zu verlassen, die aus einer Platinenrevision von 2024 abgeleitet wurden.
Thermik- und Geräuschkommentare dem Beta-Gerät zuordnen
Der Tester berichtete, dass das Beta-Gerät etwas laut war, und erörterte die Luftstromrichtung rund um den oberen CPU-Kühler. IceWhale stellte während dieses Testzeitraums weiterhin Anleitungen zur Änderung der Lüfterrichtung bereit. Diese Beobachtungen sind als historische Informationen nützlich, stellen jedoch keine aktuelle Akustikspezifikation dar und sollten ohne neue Tests nicht auf spätere Revisionen verallgemeinert werden.
Zusammenfassung
Der Teardown bleibt eine starke visuelle Referenz, um zu verstehen, wie der ZimaCube Pro sechs Laufwerke, einen siebten Schacht mit vier M.2-Steckplätzen, 10GbE und PCIe-Erweiterung in einem Gehäuse vereint. Sein größter Wert liegt in der Architektur. Verwenden Sie für Kaufentscheidungen die aktuellen offiziellen Spezifikationen und ordnen Sie die Kommentare des Testers zu Kühlung, Geräuschentwicklung und Komponentenlayout, die nur für die Beta galten, dem Exemplar von 2024 zu.
