So wählst du die passende Plex-Server-Hardware für mehrere gleichzeitige Streams aus

Eva Wong ist die Technische Redakteurin und und leidenschaftliche Tüftlerin bei ZimaSpace. Eine lebenslange Geek mit einer Leidenschaft für Homelabs und Open-Source-Software, sie spezialisiert sich darauf, komplexe technische Konzepte in zugängliche, praktische Anleitungenzu übersetzen. Eva ist der Meinung, dass Self-Hosting Spaß machen und nicht einschüchternd sein sollte. Durch ihre Tutorials befähigt sie die Community, Hardware-Setups zu entmystifizieren, vom Bau ihres ersten NAS bis hin zur Beherrschung von Docker-Containern.

Wählen Sie Plex-Hardware für mehrere Streams, indem Sie zunächst die anspruchsvollste Kombination gleichzeitiger Wiedergaben dimensionieren, denn vier Direct-Play-Sitzungen und vier Videotranscodierungen können völlig unterschiedliche Anforderungen an Rechenleistung, Netzwerk und Speicher stellen.

Eine ausreichend dimensionierte Mindestbasis festlegen

Beginnen Sie mit der Anzahl der gleichzeitigen Sitzungen, die Sie unterstützen müssen, und ordnen Sie jede Sitzung Direct Play, Direct Stream oder Transcodierung zu. Die erforderliche Mindesthardware ist die kleinste Konfiguration, die diese Auslastung plus den normalen Server-Overhead bewältigt, ohne dauerhaft an ihre Grenzen zu stoßen.

Der Server wählt abhängig von Client-Kompatibilität und Stream-Anforderungen zwischen Direct Play, Direct Stream und Transcodierung. Dadurch ändern sich die Ressourcen, die jede Sitzung verbraucht. Diese Grundlage sollten Sie bei der Auswahl von Hardware für mehrere Streams zuerst ermitteln.

Die Rechenleistung nur bei Transcodierungsbedarf erhöhen

Eine stärkere CPU oder eine unterstützte Hardware-Videoeinheit ist sinnvoll, wenn Client-Kompatibilität, Untertitel, Qualitätslimits für die Remote-Wiedergabe oder die Bandbreite regelmäßig eine Videokonvertierung erzwingen. Wenn nahezu jeder Client Direct Play verwendet, sollte die reine Transcodierungskapazität geringer gewichtet werden.

Bei der Messung der Hardwareauswahl für mehrere Streams bewältigte ein getestetes Intel-N100-System mehrere Hardware-Transcodierungen bei moderater CPU-Auslastung. Das zeigt, warum Codec-Unterstützung und Beschleunigung wichtiger sein können als eine allgemein angegebene CPU-Klasse.

RAM und maximale Speichergeschwindigkeit nach der Basis geringer gewichten

Plex selbst benötigt in der Regel keine riesigen RAM-Zuweisungen, und das Streaming großer Mediendateien besteht überwiegend aus sequenziellen I/O-Zugriffen. Sobald ausreichend Arbeitsspeicher vorhanden ist und die Mediendatenträger die erforderliche Leselast bewältigen, bringen zusätzlicher RAM oder eine extreme SSD-Durchsatzrate weniger als die Behebung der tatsächlichen Transcodierungs- oder Netzwerkgrenze.

Investieren Sie in Reserven dort, wo die Auslastung wachsen kann: bei zusätzlichen Remote-Nutzern, anspruchsvolleren Codecs oder mehr gleichzeitigen Konvertierungen. Vermeiden Sie es, für Kapazitäten zu bezahlen, die Ihre Clients, Ihre Upload-Verbindung oder Ihr Speicherlayout nicht nutzen können.

Die Hardwareklasse anhand des Engpasses auswählen

Ein kompakter, stromsparender x86-Server eignet sich für Haushalte mit überwiegend Direct Play und moderater Hardware-Transcodierung. Ein größerer NAS-Server oder Server passt zu umfangreicheren Laufwerksbestückungen und kombinierten App-Workloads. Ein wiederverwendeter PC kann kostengünstig sein, wenn Leerlaufverbrauch und Dauerbetrieb akzeptabel sind.

Am Ausfallgrenzpunkt der Hardwareauswahl für mehrere Streams sollte eine Engpassprüfung nach Ressourcen Auslastung, Sättigung und Fehler bei CPU, Arbeitsspeicher, Netzwerk und Speicher untersuchen, statt sich auf eine einzelne Durchschnittskennzahl zu verlassen.

Vor dem Kauf die Kompatibilität prüfen

Prüfen Sie die Unterstützung der Hardwarebeschleunigung, verfügbare Laufwerks- oder Erweiterungsmöglichkeiten, Netzwerkschnittstellen, die Kompatibilität mit Betriebssystem und Containern, Stromversorgung und Kühlung sowie, ob das Design weiterhin einen separaten Backup-Plan vorsieht.

Eine Hardware-Grundlage für einen 4K-Medienserver lässt sich leichter bewerten, wenn Rechenleistung, App-Daten, Medienspeicher und Netzwerkrollen getrennt aufgeführt werden.

  • Spitzenstreams nach Wiedergabemodus einordnen
  • Die Unterstützung der Hardwarebeschleunigung auf der Zielplattform bestätigen
  • Die Upload-Bandbreite für Remote-Nutzer prüfen
  • Reserven nur dort einkaufen, wo die gemessene Auslastung wachsen kann

Kaufanleitung

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